FAIRTRADE

FAIRTRADE

Das Fairtrade-Siegel wird von der Fairtrade Labeling Organisation International (FLO) vergeben und zertifiziert seit 2004 auch Baumwolle.

Produkte aus Fairtrade-Baumwolle sind mit dem Siegel „Fairtrade certified cotton“ gekennzeichnet und gewährleisten eine Baumwoll-Produktion, die unter hohen sozialen Lebens- und Arbeitsbedingungen erfolgt. Eine umweltfreundliche Produktion wird ebenso einbezogen, wobei es sich Fairtrade zertifizierter Baumwolle nicht automatisch um Biobaumwolle handelt. Zudem umfasst die Zertifizierung nur den Rohstoff und trifft keine Aussage über alle anderen Stufen der textilen Kette.

Die Vergabe des Siegels erfolgt über einen Lizenzvertrag, mit dem sich die Hersteller zur Einhaltung der internationalen Fairtrade-Standards verpflichten. 


 

Die Fairtrade Kriterien und Standards im Überblick:

- Zahlung von Mindestpreisen, die über dem Weltmarktniveau liegen. Der Fairtrade-Mindestpreis für Bio-Baumwolle ist höher, als der für konventionell angebaute Baumwolle. 

- Langfristige Abnahmegarantien für die Baumwollproduzenten

- Förderung von kleinbäuerlichen Strukturen

- Zahlung der Fairtrade-Prämie. Diese beträgt 5 US Cent pro Kilo Fairtrade-Baumwolle. Die Produzenten sind dazu verpflichtet diese Einnahme für Gemeinschaftsprojekte wie den Ausbau der medizinischen Versorgung oder den Aufbau von Schulsystemen einzusetzen.

- Der Einsatz von gentechnisch veränderten Substanzen ist verboten.

- Die Produzenten sind zum Schutz von Gewässern und Wäldern sowie zur Abwasseraufbereitung verpflichtet.

Einhaltung der ILO Kernarbeitsnormen:

- Zwangs- und Kinderarbeit sowie Diskrimierung sind verboten.

- Eine Mitspracherecht im Unternehmen muss gewährleistet sein.

- Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz sind verpflichtend.

- Die Löhne müssen den gesetzlich festgelegten Mindestlöhnen entsprechen und die Arbeitszeiten richten sich ebenfalls nach den nationalen Gesetzen.

- Pro Woche dürfen nicht mehr als 12 Überstunden geleistet werden.

Einen Nachweis über die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen müssen auch alle Stationen der Weiterverarbeitung wie Entkernung, Spinnen, Färben, Stricken und Weben erbringen.

Für detaillierte Informationen empfehlen wir die Seite von Fairtrade Deutschland.

 

FAIRTRADE Das Fairtrade-Siegel wird von der Fairtrade Labeling Organisation International (FLO) vergeben und zertifiziert seit 2004 auch Baumwolle. Produkte aus Fairtrade-Baumwolle sind mit dem Siegel „Fairtrade certified cotton“ gekennzeichnet und gewährleisten eine Baumwoll-Produktion, die unter hohen sozialen Lebens- und Arbeitsbedingungen erfolgt. Eine umweltfreundliche Produktion wird ebenso einbezogen, wobei es sich Fairtrade zertifizierter Baumwolle nicht automatisch um Biobaumwolle handelt. Zudem umfasst die Zertifizierung nur den Rohstoff und trifft keine Aussage über alle anderen Stufen der textilen Kette. Die Vergabe des Siegels erfolgt über einen Lizenzvertrag, mit dem sich die Hersteller zur Einhaltung der internationalen Fairtrade-Standards verpflichten. 
   Die Fairtrade Kriterien und Standards im Überblick: - Zahlung von Mindestpreisen, die über dem Weltmarktniveau liegen. Der Fairtrade-Mindestpreis für Bio-Baumwolle ist...
Zertifizierungen

FAIRTRADE

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Das Fairtrade-Siegel wird von der Fairtrade Labeling Organisation International (FLO) vergeben und zertifiziert seit 2004 auch Baumwolle.

Produkte aus Fairtrade-Baumwolle sind mit dem Siegel „Fairtrade certified cotton“ gekennzeichnet und gewährleisten eine Baumwoll-Produktion, die unter hohen sozialen Lebens- und Arbeitsbedingungen erfolgt. Eine umweltfreundliche Produktion wird ebenso einbezogen, wobei es sich Fairtrade zertifizierter Baumwolle nicht automatisch um Biobaumwolle handelt. Zudem umfasst die Zertifizierung nur den Rohstoff und trifft keine Aussage über alle anderen Stufen der textilen Kette.

Die Vergabe des Siegels erfolgt über einen Lizenzvertrag, mit dem sich die Hersteller zur Einhaltung der internationalen Fairtrade-Standards verpflichten. 


 

Die Fairtrade Kriterien und Standards im Überblick:

- Zahlung von Mindestpreisen, die über dem Weltmarktniveau liegen. Der Fairtrade-Mindestpreis für Bio-Baumwolle ist höher, als der für konventionell angebaute Baumwolle. 

- Langfristige Abnahmegarantien für die Baumwollproduzenten

- Förderung von kleinbäuerlichen Strukturen

- Zahlung der Fairtrade-Prämie. Diese beträgt 5 US Cent pro Kilo Fairtrade-Baumwolle. Die Produzenten sind dazu verpflichtet diese Einnahme für Gemeinschaftsprojekte wie den Ausbau der medizinischen Versorgung oder den Aufbau von Schulsystemen einzusetzen.

- Der Einsatz von gentechnisch veränderten Substanzen ist verboten.

- Die Produzenten sind zum Schutz von Gewässern und Wäldern sowie zur Abwasseraufbereitung verpflichtet.

Einhaltung der ILO Kernarbeitsnormen:

- Zwangs- und Kinderarbeit sowie Diskrimierung sind verboten.

- Eine Mitspracherecht im Unternehmen muss gewährleistet sein.

- Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz sind verpflichtend.

- Die Löhne müssen den gesetzlich festgelegten Mindestlöhnen entsprechen und die Arbeitszeiten richten sich ebenfalls nach den nationalen Gesetzen.

- Pro Woche dürfen nicht mehr als 12 Überstunden geleistet werden.

Einen Nachweis über die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen müssen auch alle Stationen der Weiterverarbeitung wie Entkernung, Spinnen, Färben, Stricken und Weben erbringen.

Für detaillierte Informationen empfehlen wir die Seite von Fairtrade Deutschland.