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Klamotten aus Hanf? Ein Interview mit dem HempAge Gründer Robert Hertel

9. April 2019

Textil aus Hanf? Wie soll das funktionieren? Seien wir doch alle mal ehrlich: Wenn das Wort „Hanf“ fällt, denkt man erstmal nicht an Kleidung. Aber Hanf ist eine echte Wunderpflanze für den Textilmarkt. So sieht das auch Robert Hertel, Geschäftsführer der HempAge AG. Er ist überzeugt, dass Textilien aus Hanf viele Vorteile bergen. Auch ökologisch gesehen ist die Pflanze der Baumwolle deutlich überlegen. Ich habe mich mit ihm über das textile Hanfgeschäft unterhalten, über Schwierigkeiten, Herausforderungen und Möglichkeiten von Hanftextil. Und so wird meine Frage geklärt, wie um alles in der Welt aus Hanfpflanzen Stoffe produziert werden können…

Wie seid ihr darauf gekommen aus der Hanfpflanze Stoff zu machen?

Naja, das ist nicht neu. Diese Möglichkeit wurde bereits vor 1000 Jahren entdeckt. Wir haben den Hanf ja nicht erfunden. Hanf ist vielmehr wiederentdeckt worden. Das ist auch genau der Punkt, warum es mir persönlich so viel Spaß macht.

Aufgrund des zwangsmäßigen Dornröschen-Schlafs, durch die Prohibition, ist über 70 Jahre hinweg, in der Weiterentwicklung der Hanfverarbeitung, nichts passiert. Hanf anzubauen und zu verarbeiten war verboten. Nach der Aufhebung der Prohibition, stand man vor einer technologischen Lücke und daher gibt es keine moderne Technik, mit der die Verarbeitung von Hanf zu Textil möglich ist.

In den letzten 80 Jahren hat sich in der Textiltechnik viel getan, leider nicht bei textilem Hanf. Bis heute gibt es keine Technik, die speziell für den Hanf und dessen Eigenschaften entwickelt wurde. Es sind immer bereits vorhandene Techniken für andere Fasern, die irgendwie adaptiert wurden, sodass jetzt auch Hanffasern verarbeitet werden können. Für uns gilt es diese technologische Lücke zu schließen. Erschwert allerdings durch ein Umfeld, indem in der Industrie kein Interesse besteht und niemand einen Markt oder eine Zukunft sieht und keiner das Potential des textilen Hanfs erkennt. Sonst wären wir sicher schon viel weiter. Es liegt auf der Hand, dass man mit der heutigen Sensorik diese Sache viel besser machen könnte.

Wie habt ihr das gelöst? Wo produziert ihr jetzt?

In China. Denn nur dort gibt es heutzutage textilen Hanf. Anfangs haben wir in Rumänien produziert. Dann wurde durch die Privatisierung die Hanfindustrie zerstört und wir mussten gezwungenermaßen unsere Bemühungen einstellen. In Rumänien gibt es seit 2001 keinen feinen, textilen Hanf für Oberbekleidung mehr. Vermutlich hätten wir ganz aufgehört, doch dann haben wir chinesischen Hanf entdeckt, der uns beeindruckt hat.

Nachdem wir auf dem Hanfmarkt bekannt waren, wurde uns immer wieder chinesischer Hanf angeboten. Bei diesem gab es aber zwei Probleme: Zum einem durften wir die Fabriken nicht besuchen. Das war alles geheim und es durfte keiner rein. Zum anderen war bei den sogenannten 100% Hanfstoffen in Wirklichkeit maximal 30% Hanf enthalten. Dann habe ich zufällig im Jahr 2001 Fotos von einer amerikanischen Designerin bekommen, die ich aus Rumänien kannte. Die Fotos zeigten das Innere einer Hanffabrik und ich war natürlich total erstaunt. Auf meine Nachfrage hat sie mir erklärt, dass sie zufällig auf diese Firma gestoßen sei, die offiziell aber Baumwolle verarbeitet. Diese Firma hat den Hanf unter dem Radar der chinesischen Regierung produziert. Sie waren fest überzeugt, dass der schlechte Gesundheitszustand ihrer Mitarbeiter*innen der langjährigen Verarbeitung der mit Pestiziden belasteten Baumwolle zu verdanken war. Sie haben Maschinen aus einer in der Nachbarschaft geschlossenen Papierfabrik genutzt, um Hanffasern zu gewinnen, daraus Garn gesponnen und Gewebe verwirklicht. Sie waren lange Zeit als Einzige in China in der Lage, 100% Hanfstoffe zu produzieren, und das in exzellenter Qualität. Dieser Fabrik haben wir den Anteil an Textilhanf auf dem Weltmarkt zu verdanken, da nach einer Weile auch die offiziellen Hanffabriken die Technik kopierten.

Arbeitet ihr immer noch mit der ursprünglichen Fabrik zusammen?

Ja! Ich habe damals die Fotos gesehen und mich um Musterstoffe bemüht. Die Muster hat mir meine Bekannte aus den USA dann zugeschickt. Zum ersten Mal hatten wir Stoffe aus China welche zu 100% aus Hanf waren. Kurz danach bekamen wir Besuch von einem selbstständigen Agenten, der vorher für eine staatliche Exportorganisation gearbeitet hatte. Er entdeckte diese Fabrik, sah das Potenzial und begann, die Hanfstoffe zu verkaufen. Circa 90% der Produktion wurde und wird noch immer von ihm verkauft.

Gibt es auch Möglichkeiten, in Europa zu produzieren?

Tatsächlich findet man auf dem Weltmarkt europäischen Textilhanf, aber nicht in industrieller Menge. Es gibt immer wieder Forschungsprojekte. Die EU und einzelne Staaten haben schon Unmengen an Fördergelder ausgegeben und dadurch entstehen immer wieder mal hier und da ein paar Hundert Kilo Garn. Aber diese sind eben nicht aus einer industriellen Verarbeitung heraus produziert. Die Qualität dieser Garne ist auch keine gute Werbung für den Textilhanf. Meistens werden Mischgewebe hergestellt, z.B. 30% Hanf und 70% Baumwolle. Bei genauerer Betrachtung, sind es vielleicht tatsächlich 18% Hanf. Darüber hinaus sind die Hanffasern so spröde und grob, dass sie sich bei der Wäsche herauswaschen.

Wie macht man überhaupt aus der Hanfpflanze ein Garn, dass zu einem Stoff gewebt werden kann?

Die Pflanze selbst ist ein etwa 4,50m hoher Stängel. Im Kern befindet sich ein dünner, ultra-leichter Holzstab, der durch außenliegende Bastfasern vor Wind geschützt wird. Diese Bastfasern muss man zunächst vom Stängel trennen. Darin sind einzelne Fasern enthalten, die durch einen Naturkleber zusammengehalten werden. Dieser besteht zu 90% aus Pektinen, die auf- und herausgelöst werden, damit man die Fasern vereinzeln kann. Es gibt zwei verschiedene Verarbeitungsarten, die wir nutzen. Die erste dient der Weiterverarbeitung auf Baumwollmaschinen. Hier werden die Pektine gleich im ersten Schritt gelöst und herausgespült – das sogenannte „Degummieren“. Das Ergebnis sind einzelne Fasern, die dann auf Baumwollmaschinen weiterverarbeitet werden.

Die zweite Möglichkeit ist das Nassspinnen, wie wir es vom klassischen Leinen her kennen. Auch hier müssen die Pektine herausgelöst werden. Allerdings wird im Gegensatz zur „Baumwollverarbeitung“ erst rein mechanisch der Bast aufgetrennt und gekämmt. Da es keine Kämme gibt, die fein genug sind, kommt man dabei nicht an die einzelnen Fasern heran, sondern es sind immer noch Faserbündel, die von Pektinen zusammengehalten werden. Die gekämmten Fasern werden zum sogenannten Vorgarn gedreht. Dieses wird dann in den gleichen Lösungsmitteln gekocht wie beim Degummieren. Allerdings werden die Pektine nicht ganz ausgespült, sondern bleiben zwischen den Fasern – in gelöstem Zustand – erhalten. Beim Verspinnen werden die Fasern dann immer weiter in die Länge gezogen und gleichzeitig weiter verdreht, so dass die Fasern aneinander bleiben. Dadurch entsteht ein dünneres Garn. Das passiert alles im nassen Zustand, daher auch die Bezeichnung „Nassspinnen“. Sobald man das Garn dann trocknet, kleben die verbleibenden Pektine wieder zusammen und geben dem Garn Festigkeit zur Weiterverarbeitung – und den sogenannten „Edelknitter“ wie man ihn vom Leinen kennt. Es sind also die Pektine zwischen den Fasern und nicht die Fasern selbst, welche zum Knittern neigen. Das merkt man übrigens wenn man so ein Textil lange trägt und oft gewaschen hat: der Knittereffekt wird mit der Zeit immer weniger und der Stoff immer weicher.

Ihr seid Mitglied in der Fair Wear Foundation. Wie stellt ihr faire Arbeitsbedingungen und faire Löhne in den Fabriken sicher?

Das macht alles die Fear Wear Foundation (FWF), das ist ja das Tolle daran. Die FWF garantiert dem Verbraucher die Richtigkeit der überprüften Maßstäbe. Das unterscheidet die FWF von allen Zertifizierungen und Labels. FWF ist ja keine Zertifizierung, sondern eine Mitgliedschaft, die ihre Mitglieder bewertet. Und zwar nach einem sehr strengen System. Wenn ein Audit in einer Fabrik stattfindet, dann ist das zwar wie bei anderen Organisation angekündigt, im Vorfeld passiert allerdings viel mehr. Es wird eng mit lokalen NGOs zusammengearbeitet und erörtert, welche Probleme bekannt sind. Es werden Arbeiter*innen auf dem Nachhauseweg angesprochen, damit sie sich unbeeinflusst über ihre Arbeitsbedingungen äußern können. Am Anfang habe ich das für übertrieben gehalten, aber viele Mitarbeiter*innen von NGOs, die mit der FWF kooperieren, arbeiten unter Lebensgefahr. Aktuell haben Mitarbeiter*innen der FWF auch in vielen Ländern Einreiseverbot, weil sie sich für Rechte einsetzen. Man kann sicherlich davon ausgehen, dass Menschen, die ihr Leben riskieren, nicht bestechlich sind. Diese Art von Zusammenarbeit macht den Unterschied. Für mich hat die FWF Vorbildfunktion, auch wenn es am Anfang etwas übertrieben aussieht, aber für den Verbraucher ist das letztendlich extrem glaubwürdig.

Ihr hattet schon vor einiger Zeit eine Jeans im Sortiment. Jetzt habt ihr eine neue Jeans herausgebracht. Was zeichnet diese Jeans aus?

Wir haben lange an der Jeans gearbeitet. Es ist wirklich nicht leicht, Hanf so zu weben, dass er so kräftig wird. Oft denken Kunden, Hanf müsse ewig halten. Wir haben Retouren von unserer ersten Hanfjeans nach 5 Jahren bekommen, weil sie ein Loch hatte. Hanf kann eben viel, aber auch nicht alles. Aber mit diesem neuen Stoff, bin ich überzeugt, dass die Jeans selbst die anspruchsvollsten Kunden im Hinblick auf die Langlebigkeit zufriedenstellen sollte. Geschafft haben wir das durch zusätzliches Kämmen der Fasern. Die sind ein Vielfaches öfter gekämmt, als bei der normalen Verarbeitung. Und diesen Stoff wird es noch in absehbarer Zeit nur bei uns geben, da wir an der Entwicklung beteiligt waren. Aktuell genießen wir also Exklusivität.

Wie habt ihr über den Schnitt entschieden?

Wir machen die Jeans nicht seit gestern. Wir haben schon vor langer Zeit damit angefangen. Damals konnten wir uns nur einen Schnitt leisten, daher haben wir nach einem Schnitt gesucht, der ein breites Publikum abdeckt. Heute ist das etwas anders. Der neue Schnitt ist modischer, körpernaher und wir trauen uns jetzt auch zu noch einen anderen Schnitt zu machen.

Und wie kommt die Waschung in die Hosen? Es gibt ja viele Techniken, die ökologisch nicht optimal sind.

Genau, wir haben eigentlich schon immer mit den innovativsten Färbern und Wäschern gearbeitet. Es gab jahrelang bei uns keine Blue Jeans, sondern nur Jeans, die keine spezielle Jeanswaschung hat. Für die aktuelle Jeans arbeiten wir mit einer deutschen Firma zusammen deren neueste Wäscherei letztes Jahr in Tunesien eingeweiht wurde. Dort werden modernste Maschinen eingesetzt, die keine Steine benutzen, und es kommt auch kein Handschmirgeln zum Einsatz, das haben wir sowieso noch nie gemacht. Wir hatten von Anfang an Laser und der kommt auch hier wieder zu Einsatz. Zur Erhaltung eines satten, dunklen Tons, wird die Jeans mit Ozon behandelt und anstatt in Wasser in Schaum, sogenannte Micro-Bubbles, gewaschen. Dadurch hat man eine riesige Wasserersparnis. Das sind die modernsten und umweltfreundlichsten Techniken, die es heutzutage gibt. Möglich ist das grundsätzlich in ganz Europa. Es gibt überall Fabriken, die so eine Ausrüstung haben. Leider leisten es sich die wenigsten Hersteller, weil es doch teurer ist. Wasser ist einfach zu billig.

Die Jeans besteht aus 55% Hanf und 45% Baumwolle. Wie kommt ihr auf die Stoffzusammensetzungen?

Das ist eine klassische Zusammensetzung. Das ist eine Mischung, die sich noch relativ gut auf Baumwollmaschinen verarbeiten lässt. Je mehr Hanf, desto schwieriger wird es, auf einer typischen Baumwolllinie die Fasern zu verarbeiten. 30% Hanfgehalt sind nötig, damit der Körper die Effekte von Hanf spürt. Bei 30% kann trotzdem noch ein Garn hergestellt werden, das von der Reißfestigkeit und der Gleichmäßigkeit ähnlich zu Baumwollfasern ist. Bei 55% ist das schon etwas schwieriger, aber dafür spürt man die Hanfwirkung deutlich.

Was sind diese Effekte, von denen Du sprichst? Was macht den Hanfstoff so besonders?

Hanf ist zum einen antibakteriell. Und diese Wirkung bleibt immer erhalten, egal wie alt das Teil ist, egal wie oft es gewaschen wurde. Durch die antibakterielle Wirkung treten auch typische Schweißgerüche kaum auf. Den Effekt merkt man am besten an unseren Socken. Jeder der sich von der Wirkung der Hanfpflanze überzeugen will, der sollte sich ein paar Socken kaufen und staunen. Es gibt auf dem Markt auch antibakterielle Beschichtungen, aber die verschwinden nach einer gewissen Zeit und nutzen sich ab. Hanf bleibt immer antibakteriell.

Dann hat Hanftextil einen hohen Feuchtigkeitstransport. Das heißt, wenn die Hose nass wird, egal ob von innen durch Schweiß oder von außen durch Regen, das Material trocknet in Rekordgeschwindigkeit.

Und was sind die Vorteile aus ökologischer Sicht?

Der Vorteil von Hanf ist erst einmal, dass der Wasserverbrauch äußerst gering ist. Vor allem im Vergleich zu Baumwolle, da ist der Wasserverbrauch ja eins der größten Probleme. Hanf braucht kein Wasser. Die Pflanze ist ein Tiefwurzler, d.h. bevor der Hanf anfängt, einen Zentimeter nach oben zu wachsen, wurzelt die Pflanze so tief bis sie auf Wasser stößt.

Außerdem ist Hanf ein Bodenverbesserer. Als Beispiel: Aus dem meisten Hanf, der in Deutschland angebaut wird, entsteht nie eine Faser, weil es keine Aufbereitungsanlagen gibt. Aber er wird trotzdem angebaut, insbesondere von Bio-Bauern, weil er eine bodenverbessernde Eigenschaft besitzt. Bio-Bauern nutzen im Fruchtwechsel den Anbau von Hanf zur Erhöhung der Bodenqualität. Selbst wenn sie keinen Abnehmer dafür haben. Auf einem Feld, auf dem Hanf gewachsen ist, ist der Ernteertrag dessen, was danach angepflanzt wird, in der Regel um 20% höher, weil sich der Boden so gut erholt hat.

Und last but not least, Hanf braucht keine Pestizide, Hanf ist ein natürliches Pestizid. Bleiben wir bei uns in der Region. Als Hanf noch verboten war, gab es Ausnahmeregelungen. Es war den Bauern erlaubt, um große Monokulturen, mit hoher Schädlingsanfälligkeit, herum Hanf als Schutz anzubauen. Damit musste man keine Pestizide einsetzen. Er durfte damals nicht verarbeitet werden, aber selbst während der Prohibition, war der Anbau erlaubt, wenn andere Feldfrüchte dadurch vor Schädlingen geschützt wurden. So ist es eben auch in China heute noch. Da gibt es auf dem Land die typischen Terrassenfelder und um jedes Gemüsefeld ist ein kleiner Ring aus Hanf. Dadurch spart man sich die ganzen Spritzmittel.

Es gibt jetzt auch Projekte in China und Südamerika, wo Baumwollfelder mit Hanfreihen durchzogen werden, einfach um den Einsatz mit Pestiziden zu minimieren oder sogar gänzlich darauf zu verzichten.

Du hast erzählt, dass lange nichts im Textilhanf-Bereich passiert ist und die Technologien noch nicht ausgereift sind? Mit welchen Folgen habt ihr deswegen noch zu kämpfen? Und wie versucht ihr, die Situation zu verbessern?

Da deutsche Firmen eher nicht zu begeistern sind, haben wir selbst eine Forschungs- und Entwicklungs GmbH gegründet – die Bast & Faser GmbH. Da entwickeln wir Kerntechnologien, die die größten Hemmnisse in der Hanfverarbeitung überwinden sollen. Es gibt an zahlreichen Punkten noch viel zu tun, z.B. kostet Hanf im Moment das Fünffache von Baumwolle. Ich bin aber überzeugt, dass Hanf nicht teurer sein muss. Die Mehrkosten entstehen eben durch die veralteten Technologien. Zudem sind die Prozesse noch lange nicht optimiert. Daran arbeiten wir mit der Bast und Faser GmbH um dem Hanf die Bedeutung zu geben, die er verdient und das sowohl für die Textilindustrie, aber auch, vor allem in Europa, für technische Anwendungen, z.B. für Verbundwerkstoffe oder Automobilbau etc.

Wir sagen Danke für dieses schöne Interview!

HempAge findet ihr bei uns im Shop unter glore.de!
Schaut doch auch mal auf der Webseite von HempAge vorbei.

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