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ARMEDANGELS – Engel kämpfen für den Himmel in der Modeindustrie

26. Juni 2019

Wir wissen längst, dass die Modeindustrie kein Himmel auf Erden ist, sondern für Mensch und Natur zur wahren Hölle werden kann. Ausbeutung von Ressourcen, Verwendung von Chemikalien, ein enormer Wasserverbrauch, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und Zwangsarbeit sind nur ein paar der Faktoren, die zu dieser Qual unseres Planeten beitragen. Und auch wenn diese Missstände oft aussichtslos erscheinen – es gibt sie, die Engel der Modeindustrie, die Vieles ganz anders machen. Und dazu gehört definitiv auch das Kölner Eco-Label ARMEDANGELS, das ganz passend das „Engel-Dasein“ bereits im Namen trägt. Das Ziel der bewaffneten Engel, wie der Name ins Deutsche übersetzt heißt: Mit Mode die Welt verändern.

Die Modewelt hat ARMEDANGELS definitiv bereits verändert: Im Jahr 2007 von Martin Höfeler und Anton Jurina in Köln gegründet, gehört es mittlerweile zu den größten Eco & Fair Fashion Labels in Europa. Da soll noch einer sagen, die Deutschen wären nur gut im Auto bauen! Tatsächlich hat das Kölner Duo mit seiner Marke echte Pionierarbeit in Deutschland geleistet und zeigt entgegen dem Klischee , dass Modedesign made in Germany viel mehr kann als einfach nur praktisch zu sein. Das Label beweist mit seinen zeitlosen Kleidungsstücken, dass Eco-Fashion nicht nur nachhaltig, sondern gleichzeitig sehr modern und stylisch sein kann. Die Kombination aus urbaner Streetwear und aktuellen Modetrends kommt auch bei den Käufern gut an:  ARMEDANGELS ist schon lange im Mainstream angekommen und kann locker mit Fast-Fashion-Anbietern mithalten. Denn das Label verkauft mittlerweile nicht nur aufgrund des ethischen Ansatzes, sondern auch vor allem wegen des Designs. Dadurch werden auch die Kunden auf die faire und nachhaltige Produktion aufmerksam, die sich davor noch nicht mit der Herstellung ihrer Kleidung beschäftigt haben.

 

Doch warum eigentlich „ARMEDANGELS“?

Der „armed angel“ stellt eine Kombination aus Robin Hood und Engel dar und ist ein Symbol für aktives Handeln anstatt die Augen vor den Missständen zu verschließen. Das Kölner Label möchte die Textilindustrie nicht nur kritisch hinterfragen, sondern sie selbst aktiv besser machen – und das jeden Tag und mit jedem Artikel aufs Neue. Einen neuen Standard erschaffen und dabei Mensch und Natur mit höchstem Respekt behandeln, das hat sich Armedangels auf die Fahne – oder vielleicht eher auf den Pfeil – geschrieben.

 

„We make Fashion. Eco & Fair.“ 

Ein Versprechen, welches zu jedem Kleidungsstück als Take-Home-Message auf dem Hängeetikett mitgeliefert wird. Denn bei ARMEDANGELS kommt die verwendete Baumwolle auschließlich aus biologischem Anbau. Auch andere nachhaltige Materialien wie Modal, Lyocell oder Bambus werden für die Eco-Kleidung eingesetzt. Das Label setzt sich außerdem für die faire Behandlung und Bezahlung der Arbeiter ein. Dabei ist Bio-Baumwolle ist eines der Hauptmaterialien für die Kleidungsstücke, ohne Chemikalien oder Pestizide, dafür umweltschonend und wassersparend. Und unter fairen Arbeitsbedingungen gepflückt und verarbeitet. Egal ob die Bio-Baumwollbauern in Indien, die Näherinnen in der Türkei oder die Designer in Deutschland: ARMEDANGELS sieht es als die eigene Verantwortung, diese Menschen fair und menschlich zu behandeln und zu bezahlen. Das Label ist deshalb auch Mitglied der FAIR WEAR FOUNDATION (FWF), welche sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie einsetzt. ARMEDANGELS fasst diese Prinzipien unter dem Leitspruch „Highest Respect for Humans & Nature“ passend zusammen.

 

„We have nothing to hide.“

ARMEDANGELS setzt auf Transparenz. Dazu gehört, dass offen dargelegt wird, wie und unter welchen Bedingungen produziert wird. Der Großteil der Kollektionen von ARMEDANGELS werden in der Türkei und in Portugal hergestellt; die Jacken dagegen werden in China produziert. Zertifizierungen wie Fairtrade, GOTS und die Mitgliedschaft in der FAIR WEAR FOUNDATION sowie regelmäßige Besuche der Produktionsstätte stellen die faire und nachhaltige Herstellung der Kleidungsstücke sicher. Auch die lange Produktionskette wird von der Rohstoffgewinnung der Naturfaser bis hin zur Lieferung an den Logistiker in Deutschland komplett aufgeschlüsselt und ist für jeden einsehbar. Und das ist in einer Branche, in der Ungerechtigkeit und Ausbeutung sehr präsent ist, unheimlich wichtig. Denn wenn die Arbeitsbedingungen und Herstellungsverfahren transparent dargelegt werden, wissen wir auch wofür wir unser Geld ausgeben.

 

„Every Piece Has an Impact. Be part of the movement.“

Das Label ist überzeugt, dass jeder Einzelne von uns etwas tun kann. Das fängt bereits beim Kauf eines T-Shirts an. Durch die große Auswahl an Kleidungsstücken, von coolen Print-Shirts für sie und ihn bis hin zu trendigen Hosen und Jeans, findet jede*r ein neues Lieblingsstück. Eine große Auswahl an Kleidungsstücken von ARMEDANGELS findet ihr bei uns im Store auf glore.de. Wir können uns glore und die Fair-Fashion-Branche jedenfalls nicht mehr ohne ARMEDANGELS vorstellen und freuen uns, ein Teil der Bewegung sein zu können!

 

 

 

Geschrieben von Franziska Sturm 

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