AL MARA scarves

 

AL MARA scarves mit Sitz in Leverkusen wurde 2014 von Nouha Touati gegründet und begeistert mit qualitativ hochwertigen und fairen Tüchern aus Bio-Baumwolle. Die Eco Tücher im orientalischen Stil sind mit Quasten und zarten Bordüren verziert. Ein warmes Dunkelrot, Blau, Lila oder Grau machen aus den AL MARA Tüchern tolle Begleiter, welche flexibel als Halstuch, Strandtuch oder Kopftuch einsetzbar sind. Das Eco Fashion Label hat seinen Namen aus dem Arabischen. "AL MARA" bedeutet "die Frau". Somit möchte das nachhaltige Label alle Frauen -unabhängig ihrer Lebenssituation - ansprechen, die die tollen und weichen Accessoires tragen möchten.

 

Welche Gesichter verstecken sich hinter den Tüchern?

Das Team von AL MARA besteht aus Frauen und Männer verschiedener Herkunft und Religion. Doch die Designs stammen immer aus der Feder der Gründerin Nouha Touati. Die Idee ihr eignes Label zu gründen verfestigte sich während einer ihrer zahlreichen Marokkoreisen. Mit den Näherinnen, die die Quasten und Bordüren anfertigen, steht sie seitdem auch in engem und persönlichem Kontakt. 

Herstellung und Produktion

Die Bio-Baumwollstoffe bezieht AL MARA aus Deutschland, wo die Stoffe und Baumwolltücher in einer Weberei herstellt werden. Auch die Färbung gemäß Bio-Standards findet dort statt. Die Stoffe sind nach Öko-Tex Standard 100 und vom TÜV nach DIN ISO 9001 und DIN ISO 14001 zertifiziert und wurden zuletzt im Mai 2016 kontrolliert. Die Bio-Baumwolle ist durch Organic Content Standard (OCS-NL), Organic Content Standard 100 und Organic Content Standard Blended zertifiziert. Aus Ostdeutschland werden die Stoffe dann nach Frankfurt am Main zu Stich by Stich gesendet. Stich by Stich wurde gegründet von Nicole von Alvensleben und Claudia Frick und ermöglicht geflüchteten Frauen in Deutschland neue Perspektiven. Das Unternehmen fungiert als gemeinnützige B2B Schneiderei-Werkstatt, in der Frauen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan arbeiten. Alle von ihnen waren in ihren Heimatländern bereits als Designerinnen und Schneiderinnen tätig, bekommen aber ihre Zertifikate und Ausbildungen hier nicht ohne weiteres anerkannt.

Die traditionellen Details der Tücher, die Quasten und Bordüren werden nicht im touristischen Marrakesh handgefertigt, sondern in Casablanca. Touati hat sich gegen Marrakesch als Produktionsstätte entschieden, da viel der dortigen Artisanarbeit vor allen an Touristen geht oder überhaupt erst für Touristen produziert wird. Über Händler in Casablanca hat Touati die Frauen kennengelernt, die nun ihr traditionelles Handwerkswissen und -geschick zur Verfügung stellen und im Gegenzug ihren fairen Lohn direkt und ohne Zwischenhändler beziehen.


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